Stand: September 2018

Verschiedene I

Unbekannte Flattop. Als Blues-Gitarre mit Pickup

Die Gitarre ist aus den 60ern und wurde komplett restauriert.
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Der Hals bekam ein neues Griffbrett und wurde neu bundiert.
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Die offenporige Schellack-Lackierung lässt die Holzstruktur
 noch gut erkennen.

Beim austauschen des Griffbretts kam auch gleich ein verstellbarer
Trussrod mit rein.

Wie viele Gitarren aus dieser Epoche hat sie einen sehr schönen authentischen Bluessound. Leider war der Hals verzogen und
deshalb habe ich sie umfangreich restauriert.

Die Gitarre hat einen einstellbaren Halsstab erhalten und dabei wurde auch gleich das Griffbrett erneuert.
Die neuen Bünde wurden abgerichtet, gerundet und poliert. Der Obersattel wurde aus Messing gefertigt.
Die Mechaniken wurden komplett zerlegt und gereinigt. Die gesamte Gitarre wurde mit einer offenporigen Schellacklackierung versiegelt.
Der Singlecoil-Pickup hat einen Vol. und Tone-Regler und fügt sich optisch sehr harmonisch ein.

Der Klang der Kleinen ist typisch knackig, klar und mittig, mit weniger Tiefen. Genau das richtige für die Blueserfraktion.
Durch die optimale Saitenlage (ca. 2,5mm) ist sie sehr leicht zu spielen und der Halsstab garantiert, dass das auch so bleibt.
Am Amp macht sie richtig was her. Durch die 11er "Martin-Retro" Saiten bringt sie ein klares, transparentes Klanbild, gleichmässig
über alle 6 Saiten ohne Lautstärkeunterschied.
Der Sound hat natürlich noch viel Holzanteil und ist auch angezerrt sehr Bluesig.

PERLGOLD,  Konzertgitarre, alles massive Hölzer

Die Gitarre ist in den 50ern von Hand gebaut und gut in Form.
 

Der massive Ahornboden ist Rissfrei.
 

Die Mechaniken sind sauber und stimmstabil und der Ebenholz-
Sattel ist perfekt gekerbt.

Die massive Fichtendecke hat mehrer altverleimte Risse.
 

Der Hals sitzt bombenfest in der Tasche.
 

Hier der Herstellernachweis.
 

Die Gitarre ist von der Fa. PerlGold aus Markneukirchen gebaut.

Decke ist massive Fichte, Zargen und Boden Ahorn, massiv. Die Gitarre hat einige altverleimte Risse in der Decke, die aber bombenfest halten.
Die inneren Leisten wurden zur vorsicht nachverleimt, da sich nach so langer Zeit gerne mal was lockert.
Auch der Boden wurde neu verleimt. Die Decke sitzt noch einwandfrei im Binding. Der Hals sitzt stabil und fest in der Tasche.
Da der Hals eine leichte Talkrümmung hatte, habe ich in komplett neu abgerichtet und neu bundiert.
Natürlich sind die Bünde neu gerundet und poliert. Das Griffbrett ist sauber und neu geölt.
Die Mechaniken sind gereinigt und geölt, und arbeiten einwandfrei und stimmstabil.
Der Sattel ist aus Ebenholz gefertigt. Der Steg wurde schon mal runtergefeilt. Den habe ich begradigt und eine dünnere Stegeinlage
zur besseren Seitenlage eingesetzt.

Die alte Lady ist wieder wunderbar komfortabel zu bespielen.
Der Klang ist trotz des relativ kleinen Korpus sehr ausgewogen, nicht zu Basslastig und mit viel Sustain.
Die massiven Hölzer hatten ja auch genug Zeit zum wirklichen Tonholz zu werden. Kein vergleich zu den neuzeitlichen Sperrholzklampfen.

Die Gitarre hat natürlich aufgrund des Alters einige Gebrauchsspuren rundum, aber technisch ist alles OK.

Daten:

Baujahr ca. 1950
Mensur = 62,5cm
Sattel = 47mm
Gesamtlänge = 96cm
Unterbug = 35cm
Oberbug  = 27cm
Saitenlage 12,Bund = HE 3,0mm
Saitenlage 12,Bund = TE 3,5mm
Zargenbreite 8,4-9,4cm.

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