Stand: September 2018

Roger

ROGER German-Carve.

Eine sehr schöne und alte Gitarre

Die Schallöcher lassen auf 1947-1953 schliessen

7-streifiger Hals und Original Mechaniken

Der  zweiteilige Ahornboden schön geflammt

Der  Original-Lack ist sehr schön erhalten

Sehr schön geflammte Ahornzargen

Hier handelt es sich vermutlich um eine sehr frühe Roger. Gebaut zwischen 1947 und 1953.
Anhand der Schallochform vermutlich eine "Luxus, German-Carve" gebaut in Berlin.
Leider ist der Zettel im inneren wohl velorengegangen, aber es gibt viele Details die die Gitarre als Roger Modell kennzeichnen.

Der Klang der German-Carve ist schon sehr speziell. Mit den Flatwounds hat sie einen sehr schönen warmen und trockenen Klang.

Daten:

Mensur: 64,5cm
Sattelbreite: 43mm
Gesamtlänge: 108cm
Unterbug: 42cm
Oberbug: 31cm
Zargenbreite: 7,4cm
Saitenlage 12. Bund: HE=2,1mm, TE=2,5mm

ROGER Archtop, Baujahr ca. 1964

Eine zierliche Gitarre mit Seidenglanz-Lackierung

Auch die Harware ist noch Top

Das ROGER-Logo (darunter der Neumarkt-Stempel)

Schönes Griffbrett und perfekte Bünde

Der  Original-Lack ist sehr schön erhalten

Der Boden ist einwandfrei

Der Hals sitzt noch einwandfrei

Die Originalmechaniken sind Top in Schuss

Der Hersteller "Roger" ist im allgemeinen bekannt für hochwertige Archtops mit handgeschnitzten Decken.
Deshalb war ich etwas überrascht bei diesem laminierten Modell den Roger-aufkleber zu finden.
Recherchen im Netz ergaben aber, dass wohl in den Jahren 1964 und 65 (nach dem Umzug zum Neumarkt) auch durchaus
einfache Modelle mit gesperrten Hölzern gebaut wurden.
Dies ist wohl eines dieser seltenen Exemplare.

Bei genauer Betrachtung sieht man ihr die Herkunft durchaus an. Sowohl aussen wie auch innen ist die Gitarre sauber und perfekt verarbeitet.
Obwohl sie von den Korpusabmessungen fast identisch mit der "Framus 5-51 Studio" ist, liegen Welten zwischen den Modellen.
Nicht nur von der Verarbeitung, sondern auch vom Klang und vom Spielgefühl.

Die Roger ist sehr laut und hat echtes Klangvolumen. Da kann sich so manche Dickbauch gegen verstecken.
Der sehr schlanke Hals liegt gut in der Hand und lässt sich bei niederiger Saitenlage über das gesamte Griffbrett einwandfrei bespielen.
Obwohl der Hals keinen Stahlstab hat ist er schnurgerade. Die Bünde sind perfekt abgerichtet und kerbfrei.
Die Mechaniken sind sauber und stimmstabil.

Gottseidank hat diese Gitarre wohl die letzten 50 Jahre im trockenen Kleiderschrank verbracht,
so dass sie sich praktisch im Neuzustand befindet. Die seidenglänzende Lackierung ist nicht verblasst,
und das Griffbrett und die Hardware sehen aus wie eben erst gebaut.

Daten:

Mensur: 61cm
Sattelbreite: 41mm
Gesamtlänge: 98cm
Unterbug: 35,5cm
Oberbug: 27cm
Zargenbreite: 7,2cm
Saitenlage 12. Bund: HE=2,0mm, TE=2,5mm

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