Stand: September 2018

Framus

Framus 5/15, Parlor-Gitarre,  Baujahr 1960

Die Gitarre ist von 1960 und sehr gut erhalten. Sie hat natürlich
eine massive Fichtendecke.

Die Bünde sind kerbfrei und neu poliert.
.

Boden, Zargen und Hals sind aus Mahagoni, und noch in
Topform.

Auch der Sattel vor dem Nullbund ist aus Mahagoni.
 

Ich habe schon einige kleine Framus-Gitarren gespielt, aber es gibt immer wieder Überraschungen. Diese kleine Parlor gehört dazu.
Der relativ kleine Korpus strahlt eine enorme Klangfülle aus, mit seidigen Höhen und satten Bässen.
Die Lautstärke braucht sich vor keiner Jumbo zu verstecken. Ich führe das auf die relativ dünnen, massiven Hölzer zurück.
Der Fichte/Mahagoni-Korpus ist zwar klein aber oho. Ausserdem ist der Boden leicht gewölbt.

Die Gitarre kann auch mit Nylonsaiten gespielt werden, verkraftet aber 11er Stahlsaiten mühelos und spielt damit seine Klangfülle erst voll aus.

Die 56 Jahre alte Lady ist noch in sehr gutem Zustand. Bünde sind kerbfrei und neu Poliert. Die Saitenlage ist Top und ohne schnarren über
das gesamte Griffbrett zu spielen. Die Mechaniken sind sauber und stimmstabil.

Framus Blues-Gitarre,  Vollmassiv, Baujahr ca. 1955

Baujahr ist ca. 1955 und gut erhalten. Komplett aus
massiven Hölzern.

Der zweiteilige Boden hat schon einige Gebrauchsspuren.
 

Kopfplatte und Mechaniken sind gut erhalten.
 

Macht rundum noch eine gute Figur.
 

Der Halsansatz ist noch bombenfest.
 

Das Pickupsystem fügt sich optisch schön ein.
 

Die Gitarre wurde offensichtlich vor 1960 gebaut, da noch keine Altersangabe im Zettel zu finden ist.
Alle mir bekannten Framus ab Bj. 6o hatten diese Altersangabe.

Wie früher üblich ist die Gitarre aus massiven Hölzern gebaut. Sperrholz kam erst später zum Einsatz.
Decke ist massive Fichte, Zargen und Boden wohl Ahorn oder Mahagoni.
Der Hals ist noch verleimt, nicht wie bei späteren Modellen geschraubt. Die Originalbünde sind noch einwandfrei,
wurden nur neu poliert.

Die Gitarre ist Kerngesund, und alle Balken und Fugen sind noch einwandfrei verleimt.
Keinerlei Brüche, Risse oder andere versteckte Mängel.
Auch der Hals sitzt noch bombenfest. Der Hals hat eine kaum wahrnembare Talkrümmung, und lässt sich bei
ca. 2,7mm Saitenlage über das gesamte Griffbrett ohne scheppern einwandfrei bespielen.
Mechaniken arbeiten einwandfrei und stimmstabil.

Da die Gitarre einen Single-Coil Pickup besitzt, hat sie Thomastik-N111 Saiten drauf, die auch ordentlich
Output besitzten. Am Amp bringt sie den Typischen knackigen Blues-Sound, mit viel Holzanteil.

Akkustisch klingt sie mit diesen Saiten sehr Bluesig, mit viel Mitten und Höhenanteil.
Mit Bronze-Saiten klingt sie weicher und hat mehr Bässe.

Die Gitarre hat natürlich aufgrund des Alters einige Gebrauchsspuren rundum, aber der Gesamtzustand ist gut.

Framus Blues-Gitarre,  massive Fichtendecke und SC-Pickup

Die Gitarre ist aus den 50ern und hat schon einige Spuren
 

Der Hals ist noch einwandfrei
 

2 Deckenrisse sind stabil verleimt
 

Der Halsansatz sitzt bombenfest.
 

Wie früher üblich hat die Gitarre eine massive Fichtendecke. Die Zargen sind ebenfalls massiv. Der leicht gewölbte Boden scheint laminiert zu sein.

Als ich die Kleine bekam hatte sie 2 Deckenrisse. Diese sind verleimt und von innen verstärkt worden.
Der Hals ist gerade und die Bünde habe ich neu abgerichtet, gerundet und poliert.
Die Brücke habe ich neu positioniert und verleimt. Die Bundreinheit ist jetzt einwandfrei.
Zu guter letzt habe ich einen Single-Coil aus einer Strat-Kopie mit Vol- und Tone-Regler eingebaut.
Der Pickup sitzt etwas tiefer wie üblich um mehr Holzanteil zu übertragen.

Die Gitarre hat neue 11er "Marin-Retro" Saiten drauf. Akkustisch klingt die Kleine ungewöhnlich laut und sehr
mittenbetont. Eben bluesig.

Am Amp hat sie einen sehr ausgewogenen Klang mit sehr viel Holzanteil.

Alle Bilder auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt !     Zur Verwendung auf Ihrer Website kontaktieren Sie mich bitte !